Lovelybooks Leserpreis 2018 – mein Voting-Sheet

Derzeit läuft ja wieder die Wahl zum Lovelybooks-Leserpreis, bei der Nutzer der Plattform in 15 Kategorien über die begehrten Awards abstimmen dürfen. Nachdem ich die Nominierungsrunde traditionell ausgesetzt habe, habe ich es mir nicht nehmen lassen, in der Endrunde mitzustimmen. Bevor ich Euch meine komplette Wahlliste zeige, möchte ich folgende Autoren wärmstens empfehlen: Ava Reed (3 Stimmen von mir), Julia Engelmann (2), Bianca Iosivoni (2), Manuela Inusa (1), Emily Bold (1) und Nina MacKay (1).

Und nun zu den einzelnen Kategorien:

  • Romane
    • Kate Morton: „Die Tochter des Uhrmachers“
    • Manuela Inusa: „Der zauberhafte Trödelladen“
    • Juli Zeh: „Neujahr“
  • Krimi & Thriller
    • Romy Fölck: „Bluthaus“
    • Jessica Fellowes: „Die Schwestern von Midford Manor – Unter Verdacht“
    • Karen Rose: „Dornenherz“
  • Fantasy & Science-Fiction
    • Nina MacKay: „Dämonentage“
    • Liza Grimm: „Die Götter von Asgard“
    • Laura Kneidl: „Die Krone der Dunkelheit“
  • Jugendbücher
  • Kinderbücher
    • Katja Brandis: „Woodwalkers – Fremde Wildnis“
    • Tanya Stewner: „Alea Aquarius – Die Macht der Gezeiten“
    • Kelly Barnhill: „Das Mädchen, das den Mond trank“
  • Liebesromane
    • Mona Kasten: „Save me“
    • Rosie Walsh: „Ohne ein einziges Wort“
    • Bianca Iosivoni: „Die letzte erste Nacht“
  • Erotische Romane
    • Pepper Winters: „Tears of Tess – Buch 1“
    • Lara Adrian: „For 100 Reasons – Enthüllung“
    • Jennifer L. Armentrout: „The Dead List“
  • Historische Romane
    • Ella Zeiss: „Wie Gräser im Wind“
    • Petra Durst-Benning: „Die Fotografin – Am Anfang des Weges“
    • Sabrina Qunaj: „Die Fremde Prinzessin“
  • Humor
    • Rebekka Gohla: „Beziehungsstatus: Ich mag Kekse“
    • Anna Koch: „‚Immer noch betrunken?‘ – ‚Vier'“
    • Friedrich Kalpenstein: „Gruppentherapie“
  • Sachbuch und Ratgeber
    • Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“
    • Bettina Hennig: „Das magische Lexikon der Einhörner“
    • Hape Kerkeling: „Frisch hapeziert“
  • Hörbuch
    • Julia Engelmann: „Keine Ahnung, ob das Liebe ist“
    • Erin Beaty: „Kampf um Demora 1 – Vertrauen und Verrat“
    • Volker Klüpfel, Michael Kobr: „Kluftinger“
  • E-Book only
    • Marlene May: „Die Märchenjägerin“
    • Erika Swyler: „Das Wassermädchen: Shortstory“
    • Jennifer Alice Jager: „Blutrote Dornen – Der verzauberte Kuss“
  • Buchtitel
  • Buchcover
  • Das Beste aus 10 Jahren
    • Kerstin Gier: „Saphirblau“
    • Diana Gabaldon: „Outlander – Ein Schatten von Verrat und Liebe“
    • Rebecca Gablé: „Der Dunkle Thron“

So viele Bücher – in manchen Kategorien fiel mir die Auswahl echt schwer. Meine Stimmen setzen sich dabei aus gelesenen Büchern, Wunschlisten- und SuB-Büchern und Büchern, in die ich mich schockverliebt habe, zusammen. Die größten Probleme hatte ich in den Kategorien „Jugendbuch“, „Historische Romane“ und „Das Beste aus 10 Jahren“.

Was sind Eure Favoriten des Jahres, für wen habt Ihr gestimmt? Wie immer: rein damit in die Kommentare :D.

Ein erstes Update zur FBM

Nachdem ich das Messefrühjahr erfolgreich hinter mich gebracht habe, steht als nächste große Messe die FBM im Oktober an. Und seit vorgestern bin ich auch offiziell dabei, da das Presseteam meine Akkreditierung bearbeitet und bestätigt hat. Der Urlaub ist auch schon eingereicht und genehmigt, sodass einer tollen Messewoche nichts mehr im Wege steht. Worauf ich mich bereits jetzt freue? Mir „Die Vereinten“ von Caroline Brinkmann und „Silberschwingen 2“ von Emily Bold signieren zu lassen :D. Wen von Euch treffe ich denn dort?

Hier als Appetitanreger für die Vorfreude nochmals ein paar Impressionen der Superstar-Messe vom letzten Jahr mit Jennifer L. Armentrout, Cassandra Clare, Dan Brown, Nicholas Sparks und Udo Lindenberg.

[Buchgedanken] Jennifer L. Armentrout: „Onyx. Schattenschimmer“

Bevor ich mich (leider) erstmal anderen Büchern zuwenden musste, habe ich Mitte Oktober noch schnell „Onyx. Schattenschimmer“, den zweiten Teil der Lux-Reihe, von Jennifer L. Armentrout gelesen. Die mir vorliegende Taschenbuchausgabe ist im Oktober 2016 bei Carlsen veröffentlicht worden, die Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel „Onyx.  A Lux Novel, Book Two“ bei Entangled Publishing. Wie bereits in der passenden Ausgabe des ersten Bandes erhält auch „Onyx“ wieder zwei Bonusgeschichten, die Kapitel aus der Sicht von Daemon darstellen, und das Buch ist dem Genre fantastisches Jugendbuch oder Romantasy zuzuordnen.

513h2cev7fl-_sx334_bo1204203200_*** Warnung – Die Inhaltsangabe könnte leichte Spoiler enthalten ***

Durch ihre Heilung ist Katy untrennbar mit Daemon verbunden. Doch während er unverhohlen versucht, Katy für sich zu gewinnen, wehrt diese sich gegen ihre Gefühle. Als dann auch noch ein neuer Mitschüler auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse und die Vergangenheit holt die Familie Black wieder ein. Wem kann Katy noch trauen? Und wie lange kann sie Daemon widerstehen?

„Onyx“ knüpft nahtlos an das Geschehen aus „Obsidian“ an und entwickelt die Handlung konsequent weiter. Die Hintergrundgeschichte, der zugrundeliegende Weltenbau (im vorliegenden Fall das paranormale Element, da die Handlung generell ja in der normalen Welt spielt) werden konkretisiert und weitergesponnen. Hierbei gefällt mir besonders, dass der Leser mit Katy, einer Person, für die dies alles ebenfalls neu ist, die Geschichte der Lux und Arum zusammen kennenlernt, und diese nicht gebündelt vornangestellt ist.

Auch die einzelnen Charaktere – und die Beziehung zwischen diesen – entwickeln sich jeweils weiter. Zwar habe ich manchmal als Leser das Bedürfnis verspürt, Katy und/oder Daemon anzuschreien, aber das ist wohl ganz normal :). Nichtsdestotrotz versprühen Katy und Daemon bei jedem Aufeinandertreffen ein Leuchtfeuer an Funken, das man selbst als Leser nicht übersehen kann. In „Onyx“ wird die Liebesgeschichte kurz zu einer Dreiecksgeschichte, dies ist aber mehr Schein als Sein.

Jennifer Armentrout gelingt es, durch viele unerwartete Wendungen, besser als im ersten Teil, den Leser immer mehr auf neue, abstruse Pfade zu führen und die Handlung voranzutreiben. Dadurch wird der Spannungsbogen bis zum zerreißen gespannt. Das Ende ist mir persönlich etwas zu offen – aber als mittlerer Teil einer Reihe erfüllt das Buch ja gerade auch die Funktion, die weiteren Teile vorzubereiten. Die Autorin schafft erneut mit ihren Worten, mit ihrer Erzählweise, eine gefühlvolle, hochdramatische Stimmung und lässt den Leser an den einzelnen Seiten kleben. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte!

Das Cover passt sich gut in das Gesamtbild der Reihe ein und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert, Buchsatz, Lektorat und Korrektorat sind ebenfalls gelungen. Insgesamt überzeugt das komplette Konzept und die Ausgestaltung der Reihe, sodass es mich nicht gewundert hat, zu lesen, dass die Filmrechte bereits verkauft wurden und eine renommierte Produktionsfirma engagiert wurde. Auch wenn die Neuigkeiten bereits einige Zeit zurückliegen, würde ich mich sehr freuen, Katy und Daemon bald im Kino zu begegnen.

Mein Fazit? „Onyx. Schattenschimmer“ ist ein gelungener Fortsetzungsband, der bis auf minimalste Abstriche fast die Brillianz des ersten Teils erreicht. Der Roman punktet vor allem durch die konsequente Weiterentwicklung der Charaktere und der Handlung, sowie durch die tolle Erzählweise der Autorin. Bedenkenlos zu empfehlen – allerdings nicht als Standalone.

[Buchgedanken] Jennifer L. Armentrout: „Obsidian. Schattendunkel“

Vor der Buchmesse habe ich den ersten Band der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout gelesen: „Obsidian. Schattendunkel“. Die mir vorliegende Taschenbuchauflage ist 2016 bei Carlsen veröffentlicht worden, die Erstveröffentlichung erfolgte 2011 unter dem Titel „Obsidian. A Lux Novel“ bei Entangled Publishing. Neben dem eigentlichen Roman erhält das Buch zudem noch zwei Bonusgeschichten, die Kapitel der Handlung aus Sicht von Daemon darstellen. Der Roman ist am ehesten dem Genre (Young-Adult) Romantasy zuzuordnen.

51e7ohuly3l-_sy346_In „Obsidian“ verfolgt man die die Geschichte um die junge Buchbloggerin Katy. Nach dem Umzug aus dem sonnigen Florida ins eintönige West-Virginia, beschließt sie, sich bei ihren Nachbarn vorzustellen. Schnell freundet sie sich mit der quirligen Dee Black an, aber mit deren Bruder, Daemon, gerät Katy bei jedem Aufeinandertreffen aneinander. Und doch, irgendwie fühlt sie sich zu ihrem herablassenden, arroganten Nachbarn hingezogen. Sie hätte jedoch nie geahnt, dass diese eine Begegnung, ihr weiteres Schicksal für immer verändern sollte.

Mit „Obsidian“ gelingt Jennifer L. Armentrout ein überzeugender Start in eine phantastische Buchreihe (mein SuB weint bereits, da ich unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen möchte). Der Roman ist – glücklicherweise – aus der Sicht von Katy in der Ich-Perspektive erzählt – so kann der Leser direkt in die Handlung eintauchen, sich mit Katy identifizieren und mit ihr die Mysterien um die Familie Black aufdecken. Natürlich wären Einblicke in den Kopf von Daemon, in seine Ich-Perspektive spannend, dennoch ist es richtig, diese für spätere Bücher oder für Bonusgeschichten zu reservieren.

Auch wenn Teile der Handlung durchaus vorhersehbar sind, schafft die Autorin es doch, den Leser immer wieder durch unerwartete Wendungen zu überraschen – und hält damit den Spannungsbogen hoch. Überzeugt hat mich auch das kleinstädtische, ländliche Setting, das typisch amerikanisch ist und das man sich aufgrund der vielen Fernsehserien gut vorstellen kann.

„Obsidian“ ist ein Paradebeispiel im Genre Romantasy / Paranormal Romance, guten Gewissens könnte man das Buch auch noch weiteren Genres zuordnen  (am prominentesten sicher „Jugendbuch“). Trotzdem gelingt es dem Roman, sich aus der breiten Masse an Titeln innerhalb des Genres hervorzuheben. Der Schreibstil der Autorin lässt sich leicht und flüssig lesen, er ist gefühlvoll und die Funken zwischen Katy und Daemon sprühen förmlich in jeder Zeile. Generell sind die Protagonisten – und auch die anderen Charaktere – gut ausgearbeitet (mein Favorit: Dee!). Sie alle haben Schwächen und Stärken, man leidet, fühlt und freut sich mit ihnen. Nicht zuletzt der Chemie zwischen den Protagonisten ist es zu verdanken, dass „Obsidian“ und die Lux-Reihe generell mittlerweile Kultstatus erreicht hat, und Millionen Fans weltweit begeistert (und nun weiß ich endlich, warum).

Buchsatz, Lektorat und Korrektorat sind ordentlich erfolgt, auch das Cover kann mit teils ausklappbaren Coverinnenseiten überzeugen. Die Cover der Reihe generell sind einheitlich gestaltet und haben einen hohen Wiederkennungswert.

Mein Fazit? „Obsidian. Schattendunkel“ ist ein gelungener Einstand in eine vielversprechende Buchreihe und muss sich keinesfalls vor den Genregrößen wie beispielhaft Panem oder Twilight verstecken. Der Roman überzeugt durch ein tolles Setting, dreidimensionale Charaktere, und eine spannende und funkensprühende Handlung. Für alle Liebhaber von Jugendbüchern, fantastischen Geschichten, Liebesromanen – ach was sag ich – eigentlich für jeden bedenkenlos zu empfehlen. Jennifer L. Armentrouts Bücher stehen nicht umsonst auf den Bestsellerlisten weltweit. Den Nachfolgeband Onyx habe ich auch bereits gelesen, die Rezension folgt in den nächsten Tagen.

[FBM2017] Tag 4 – Der Showdown der Superstars

20171014_095613Am Messesamstag kam es zum großen Starauflauf auf und neben der Frankfurter Buchmesse. Mein Tag begann mit einem exklusiven Meet & Greet für Leser und Blogger mit Jennifer L. Armentrout, zu dem es noch einen ausführlichen Beitrag im Rahmen der Aktion #AmazingArmentrout geben wird. Nur bereits so viel vorab – es war genial <3.

Auf der Messe angekommen, freute ich mich dann besonders darüber, dass Caroline Brinkmann spontan ein kleines Meet & Greet am Bastei Lübbe Stand abhielt und dort auch ihr neuestes Werk, „Die Perfekten“, signierte, worauf ich mich seit der Litblog Convention gefreut habe. Cari war nicht nur (mehr oder minder) im Cosplay erschienen, sondern auch supernett und zugänglich. Der zweite Teil ihrer Reihe wird 2018 erscheinen.20171014_134313

Dann begann auch schon der stressige Teil des Tages. Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich stehend in der prallen Sonne vor der Open Stage. Bill Mockridge und Margie Kinsky stellten ihr Buch „Hurra, wir lieben noch!“ auf eine witzige und unterhaltsame Weise vor. Das bekam ich allerdings nur mit, weil ich mich bereits jetzt an die Bühne gekämpft hatte, um bei den nächsten beiden Veranstaltungen vor Ort zu sein. Nach Bill und Margie trat nämlich Nicholas Sparks auf. Ja, der Nicholas Sparks. Frisch eingeflogen aus Amerika stellte er sein neuestes Buch „Seit du bei mir bist“ vor, wie immer eine Liebesgeschichte aus North Carolina, allerdings mit tragischen Elementen 20171014_142210und einer starken Familiengeschichte. Auch er war überraschend witzig.

Anschließend das Bühnenhighlight des Nachmittags. Cassandra Clare, die Autorin, unter anderem der „City of Bones“-Reihe, gab sich die Ehre – die Lesung der deutschen Texte übernahm der Schauspieler Bastian Hagen. Moderiert wurde die Veranstaltung von niemand geringerem als Mona Kasten, selbst Bestsellerautorin und großer Fan von Cassandra 20171014_143454(0)Clare. Eine tolle und sympathische Gesprächsrunde mit informativen und witzigen, spannenden und kuriosen Fragen entwickelte sich, nicht zuletzt dank der genialen Moderation von Mona. Cassandra Clare gab nicht nur Einblicke in ihr aktuelles Werk, sondern stellte viele weitere Bücher in Aussicht, was zu kurzem Hyperventilieren auf der Bühne und in weiten Teilen des Publikums sorgte. Was für eine geniale Veranstaltung!

Danach kämpfte ich mich durch die gefüllte Halle 3.0 zum Carlsen-Stand, um mich bei der Signierstunde von Valentina Fast anzustellen, ich war natürlich bereits sehr spät dran, die Wartezeit betrug etwa 75 Minuten. Sie signierte (und verkaufte, sogar vor dem offiziellen fErscheinungstermin) den zweiten Band von „Royal“ und den ersten Band von „Belle et la magie“ als Taschenbuch. Insbesondere Royal konnte ich kaum erwarten, und freue mich schon darauf, mich wieder in die Geschichte zu stürzen.

Am Abend nutzte ich dann die – einmalige – Gelegenheit, Dan Brown live zu sehen, meine einzige Abendveranstaltung der Woche. Vor knapp 2.000 Menschen stellte der Autor seinen neuen Langdon-Roman „Origin“ vor, sprach über Moderne Kunst und das Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft. Die deutschen Passagen wurden großartig vom Tatort-Kommissar und Theaterschauspieler Wolfram Koch gelesen, die Moderation übernahm Alf Mentzer von hr2. Ein toller, viel zu kurzer, Abend, der – zurecht – in Standing Ovations für den Autoren gipfelte, was in der Literatur nicht alle Tage vorkommt.20171014_190757

Nach einer Vollsperrung des Heidelberger Hauptbahnhofes kehrte ich dann gegen 23.00 Uhr nach Hause zurück, um noch ein wenig Schlaf vor dem letzten Messetag zu erwischen, auf dem mich Kerstin Gier erwartete. Dan Brown, Cassandra Clare, Jennifer L. Armentrout, Nicholas Sparks, Caroline Brinkmann, Bill Mockridge, Margie Kinsky, Valentina Fast. Was war das nur für ein Tag!

[FBM2017] Tag 3 – Zeit für (F)Eierlikör

Am dritten Messetag kam die Messe schlussendlich richtig ins Rollen. Zwar startete ich gemütlich in den Vormittag, den ich mir größtenteils für Treffen freigehalten habe. Ich habe mich sehr gefreut, zum einen Manuela Schörghofer wiederzutreffen, die ich aus gemeinsamen Projekten im Burgenwelt Verlag kenne, und zum anderen mit Stella Delaney eine ebenfalls supernette Kollegin kennenzulernen, die unter anderem für das Schreibmeer bloggt.

Im Verlauf des Vormittags besuchte ich ebenfalls noch meine – am dritten 20171013_113550Fachbesuchertag zum letzten Mal obligatorische – Weiterbildungsveranstaltung, die sehr interessant war. Sebastian Pirling, Fantasy Lektor bei Random House, referierte für Twentysix zum Thema „Konflikte bei Charakteren“. Quintessenz war: Jeder Charakter ist nur so stark, wie die antagonistischen Kräfte, die er überwinden muss, jede Geschichte nur so stark, wie die Konflikte, die in ihr vorkommen. Ein wirklich rundum gelungener Vortrag mit anschaulichen Beispielen, Lektüreempfehlungen und vielem mehr.

Heute fing ich auch zum ersten Mal an, mir als begeisterter Leser neugekaufte Bücher signieren zu lassen. Den Start machten Nina MacKay und Coverdesignerin Marie Graßhoff für „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“. Nach der Mittagspause ließ ich mir dann noch die neue Anthologie, ebenfalls aus dem Drachenmondverlag, „In Hexenwäldern und Feentürmen“ von neun beteiligten Autoren (unter anderem Christian Handel, Katharina Seck, Julia Adrian und Nina Blazon) und vom Covergott Alexander Kopainski höchstpersönlich signieren. Planmäßig folgen an den nächsten beiden Tagen auch nur noch sechs weitere Bücher (Kerstin Gier, Jennifer L. Armentrout, Caroline Brinkmann und Valentina Fast), es hält sich dieses Jahr daher in Grenzen.

20171013_145128Im Anschluss an die zweite Signierstunde ging es für mich zum Bloggertreffen, zu dem der Verlag „Kiepenheuer & Witsch“ geladen hatte. Dort wurde von der Übersetzerin Dagmar Ploetz die von ihr neubearbeitete Auflage von „Hundert Jahre Einsamkeit“, dem Jahrhundertroman von Gabriel Garcia Marquez, vorgestellt. In zwangloser Runde plauderte sie, moderiert von Ulrike Meier, über das Buch und ihre Arbeit – und zeigte sich auch an der Welt der Buchblogs ehrlich interessiert. Aufgrund des kleinen Kreises mal ein ganz anderes Event, aber nicht minder spannend.

Nach einer kurzen Pause kam dann der Abschluss – und, wenn man die Menschenmassen und den Geräuschpegel beachtet, wohl der Höhepunkt des Tages. Udo Lindenberg spielte auf der Open Stage. Nachdem er kurz das Fotobuch gezeigt hatte, das von seinen Auftritten der letzten vier Jahre entstanden ist, spielte er für eine gute halbe Stunde einige seiner größten Hits. Neben „Cello“, „Hinterm Horizont geht’s weiter“ und „Candy Jane“ durfte natürlich „Ich mach mein Ding“ auch nicht fehlen. Eierlikör trinkend – den Udo kurzerhand zum Feierlikör umtaufte – und Zigarre rauchend tänzelte er gewohnt gelenkig über die Bühne. Neben einigen Bandmitgliedern hatte er auch weitere Teile seines regulären Tourteams dabei. Ein Wahnsinn. Vom Gedränge wahrscheinlich ein guter Ausblick auf die nächsten beiden Tage.

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Apropos Ausblick. Morgen muss ich noch eine Stunde früher das Haus verlassen, da ich um neun nicht an der Messe sein muss, sondern in der Frankfurter Innenstadt. Dort findet nämlich das Leser-Blogger-Frühstück mit Jennifer L. Armentrout statt, zu dem ich eingeladen bin. Ich kann es kaum erwarten. Da Abends allerdings noch die Abendveranstaltung mit Dan Brown ist, wird es ein verdammt harter Tag. Ich bitte bereits jetzt um Nachsicht, dass ich den Tagesbericht dann nachreichen werde, da ich wohl kaum vor Mitternacht, nach etwa achtzehn Stunden, wieder zuhause bin :). In dem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende 🙂

[FBM2017] Vorschau – Proud Ravenclaw

Nur noch eine Woche bis zum Start der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Höchste Zeit, auch für mich einen kurzen Ausblick auf die Messe zu geben :). Ich werde – wie in jedem Jahr – von Mittwoch bis Sonntag die Hallen unsicher machen und freue mich bereits jetzt auf viele tolle Treffen mit Freunden, Kollegen und darauf, ganz viele neue Leute kennenzulernen :).

Dieses Jahr ist die Frankfurter Buchmesse (nach meinem Gefühl noch stärker als sonst) auch ein Magnet für internationale Superstars: Dan Brown, Nicholas Sparks, Cassandra Clare, Jennifer L. Armentrout, Michel Houellebecq, Rafik Schami und viele mehr stellen sich dort den Lesern und der internationalen Fachpresse.

Mein Plan ist bereits jetzt mit Terminen, Lesungen, Signierstunden und Bloggertreffen überfrachtet, spätestens Mittwoch werfe ich den Plan aber sicherlich eh um und nehme nur einen Bruchteil der Veranstaltungen wahr, da mir die Treffen mit Freunden und Kollegen genauso wichtig sind. Zu den Veranstaltungen, die ich aber unbedingt besuchen möchte und werde, gehört unter anderem die Buchpräsentation von „Origin“ (Dan Brown) am Samstagabend (<3 Robert Langdon Superstar!!!), ein exklusives Leser-Blogger-Messefrühstück mit Jennifer L. Armentrout am Samstagmorgen außerhalb der Messe, eine Buchpräsentation von Udo Lindenberg am Freitagabend und die Signierstunde von Kerstin Gier am Sonntagmittag. Ah, und Cassandra Clares Buchvorstellung möchte ich auch nicht missen. So sieht übrigens meine „akribische“ Messeplanung aus :).2017-10-05

Wie in Leipzig dieses Jahr werde ich auch in Frankfurt natürlich wieder ein türkisfarbenes Band an der Tasche tragen und mich als Blogger outen – ich hoffe, viele nehmen an der Aktion „Buchbloggerbande“ teil :). In diesem Jahr habe ich mir allerdings zusätzlich überlegt, in Anlehnung an die tollen Cosplayer und als Hommage an eine der berühmtesten Buchreihen, als „cosplay light“ meine Zugehörigkeit zu einem Hogwarts-Haus zu zeigen. Schon seit unzähligen Jahren ist klar: Ich bin ein Ravenclaw. Warum dies nicht stolz der Menge verkünden. Schal, Krawatte und Anstecker liegen bereit (allein die Verpackung der Krawatte von „Madam Malkins Robes for All Occasions“ ist ein Traum). Wann ich was davon trage, weiß ich allerdings selbst noch nicht – lasst Euch überraschen =).20171005_062920

Da mittlerweile auch die Visitenkarten mit dem neuen Blognamen bestellt sind und voraussichtlich übermorgen hier eintrudeln, kann aus meiner Sicht die Messe kommen. Ich kann es kaum erwarten!

Wen von Euch sehe ich denn dort? Wer hat noch Lust auf ein Treffen, einen Kaffee oder ähnliches? Und wenn Ihr eine Visitenkarte wollt – einfach ansprechen :D.

Rückkehr, Ausblick und Neuigkeiten

In diesem Sammelpost geht es um so viel, das passt gar nicht alles in den Titel :).

Zuerst einmal möchte ich Euch einen schönen Feiertag wünschen. Ich bin seit kurzem aus meinem Erholungsurlaub auf La Gomera zurück, und strotze nun wieder voller Kraft und Energie (wundert Euch also nicht über die Blogflut) :).

Übrigens haben mich auch Konrad und Luise in den Urlaub begleitet, wie ihr diesem Beweisbild entnehmen könnt :D. Weitere Urlaubsbilder findet Ihr am Ende des Posts.

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(c) www.ohneohren.com

Bevor ich zu dem Ausblick auf die nächsten Wochen komme, noch einige gute Neuigkeiten: Das Heimchen ist endlich als Print erhältlich. Ich freue mich schon total auf die Geschichten der anderen Autoren. Erhältlich ist es, unter anderem, hier. Zudem ist auch eine Buchbox bei mir angekommen, ich kann es gar nicht erwarten, sie auszupacken :). Und zu guter letzt habe ich mich entschieden, meinem Blog ein Update zu gönnen. Keine Werbung, eine professionellere Adresse … lasst Euch überraschen. Dazu bekommt auch der Blog einen neuen Namen (keine Angst, er ist aber auch weiterhin unter dem alten Namen und der alten Adresse erreichbar). Achja, und beinahe hätte ich es vergessen, dass ich aus Spanien auch was tolles zum Verlosen mitgebracht habe, Details kommen im Laufe der Tage :D.

Damit sind wir ja eigentlich auch schon beim Ausblick. In den nächsten Tagen erwarten Euch hier einige Rezensionen (Ava Reed, Veronika Lackerbauer, Manuela Inusa, Trudi Canavan und Jennifer L. Armentrout), sowie erste Posts zur Buchmesse, die in 8 Tagen startet. Hinzu kommen das Rebranding des Blogs und ein Unboxing. Oh, und für den Mystery Blogger Award bin ich auch nominiert. Ich hoffe, ich bekomme das alles unter, ohne Euch und mich mit Blogposts und Arbeit zu ertränken :D.

In dem Sinne: Auf spannende, nächste Tage. Und hier noch die versprochenen, restlichen Urlaubsbilder =).