[Buchgedanken] Eva Isabella Leitold: „Team Zero – Heißkaltes Spiel“

In den letzten Tagen habe ich den ersten Band „Heißkaltes Spiel“ der „Team Zero“-Trilogie von Eva Isabella Leitold im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen. Erschienen ist der Roman im Romance Edition Verlag, das angegebene Genre ist: „Paranormal Romantic Suspense“.

„Heißkaltes Spiel“ schildert die Geschichte der SWAT-Teamleiterin Josy, die in den Geist der Täter eindringen kann, um diese zu stellen. Nach einem Fehlschlag wird sie in eine andere Stadt versetzt. Als sie dort ihren neuen Vorgesetzten, Special Agent William Turner, trifft, sprühen sofort die Funken zwischen den Beiden, woraufhin ein immer stärkeres Auf und Ab in der Gefühlswelt der Protagonisten erwächst. Und als ob es nicht schlimmer kommen könnte, taucht auch der Serienkiller aus ihrer Vergangenheit wieder auf …51tfkzdwkul-_sx331_bo1204203200_

„Team Zero – Heißkaltes Spiel“ ist der gelungene Auftakt der Serie, der nicht nur viele spannende Charaktere einführt, sondern auch genug Fragen für die Folgebände offen lässt. Er greift interessante, aktuelle Themen auf und verknüpft dabei geschickt Elemente aus „Die Vorsehung“, oder auch der berühmten Serien „The Mentalist“ oder „Akte-X“.

Dabei schafft das Buch es aus meiner Sicht meisterlich, den einzelnen Genres gerecht zu werden. Trotz der starken romantischen Prägung, dominiert diese die Story nicht so sehr, dass der Suspense-Aspekt in den Hintergrund rücken würde – die Liebesgeschichte wird gut in die Handlung integriert.

Die Hauptcharaktere werden, mit all ihren Stärken und  Schwächen, überzeugend dargestellt, bei den Nebencharakteren kommt der ein oder andere aus meiner Sicht leider etwas zu kurz, aber es gibt ja noch zwei weitere Teile. Auch kleinere Ungereimtheiten in der Story vermögen den insgesamt positiven Gesamteindruck nicht zu trüben.

Die erotischen Szenen sind dabei zwar ausdrucksstark und intensiv geschildert, von der Detailtiefe und Sprache aber noch nicht zu plakativ, sodass ich mit der Leseempfehlung des Verlages von 17+ durchaus mitgehen kann.

Wie bei allen Büchern des Verlages, die ich bisher in der Hand hatte, ist die Covergestaltung wunderschön gelungen und das Buch ordentlich gesetzt. Außerdem lag dem Buch auch eines der wunderschönen Verlagslesezeichen bei.

Mein Fazit? „Heißkaltes Spiel“ ist ein gleichermaßen spannender und erotisch-romantischer Einstieg in die Buchreihe „Team Zero“, der trotz kleinerer Schwächen durchaus überzeugen kann. Die Autorin schafft es, die Leser immer aufs Neue zu überraschen und verknüpft die einzelnen Genres gekonnt. Vor allem die Beziehung der beiden Protagonisten wird plastisch und prägnant geschildert, sodass man sich sofort mit ihnen identifizieren kann. Empfohlen ab 17 Jahren.

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